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Mai-Programm Kino KassaBlanka

Unser Kinoprogramm für den Mai findet ihr hier. Wir freuen uns auf euch!

24.05.2018 12:53:51

Stellenausschreibung

Wir suchen ab sofort eine*n Mitarbeiter*in (1,0 VzÄ) für ein Modellprojekt zur Entwicklung einer Fortbildung im E-Learning-Format.

Dieses Modellprojekt beinhaltet die Umsetzung und Evaluation eines berufsbegleitenden Fortbildungsangebotes für Multiplikator*innen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. 

Das Konzept ist auf insgesamt 21 Monate als Blended-Learning-Angebot angelegt und richtet sich sachsenweit an o.g. Akteure.

 

Voraussetzung ist ein Hochschulabschluss (M.A. oder Diplom) in Medienwissenschaften, Medienpädagogik oder vergleichbaren Disziplinen. Vorausgesetzt wird darüber hinaus die Bereitschaft zur Übernahme von Dienstreisen. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den öffentlichen Dienst Sachsen.


Ihre Bewerbung, bevorzugt per Mail (max. 5 MB), richten Sie bitte an:

André Sobotta & Hendrik Domrös
Landesfilmdienst Sachsen für Jugend- und Erwachsenenbildung e.V.
Karl-Heine-Str. 83
04229 Leipzig

18.04.2018 10:33:03

 

Verdammt lang her? Koloniale Traditionen in Leipzig

 

Eine Stadt weit weg vom Meer (nicht wie etwa Hamburg) und auch lange nicht so groß wie Berlin ...

... Kolonialismus in Leipzig, kann das überhaupt sein?

Ja, es kann.

Die kolonialen Traditionen in Leipzig sind zahlreich, aber leider kaum im öffentlichen Bewusstsein vertreten.

Mit dem Projekt „Verdammt lang her? Kolonialismus aus historischer und aktueller Perspektive am Beispiel Leipzigs“ wollen wir einen Beitrag leisten, dies zu ändern.


Ausgehend vom Problem eines noch immer weit verbreiteten Alltagsrassismus in Sprache, öffentlichen Debatten, Politik ..., erkunden wir mit Schüler_innen ab 13 Jahren Orte in Leipzig, die Ausdruck kolonialer Geschichte sind und fragen anhand dieser, ob und wie auch heute noch koloniale Traditionen fortleben. Zielrichtungen des Projekts sind dabei die Entwicklung von reflektiertem Geschichtsbewusstsein sowie Antirassismusarbeit anhand aktiver Medienarbeit.
Mit Schulklassen und Gruppen veranstalten wir entsprechende Sensibilisierungs-Workshops, um zunächst das Thema zu eröffnen. Außerdem führen wir Stadtrundgänge durch, in denen wichtige „koloniale Orte“ Leipzigs aufgesucht und in ihrer Bedeutung erläutert werden (z.B. Zoo, Riquethaus, Clara-Zetkin-Park, Messe usw.).
Der Hauptteil des Projekts besteht in der aktiven Medienarbeit derart, dass die jugendlichen Teilnehmer gemeinsam zu verschiedenen Orten Filme/Hörspiele/Fotocollagen u.ä. herstellen, welche allesamt in eine interaktive Stadtkarte integriert werden. Die Stadtkarte ist auf dieser website öffentlich präsentiert.
Das Projekt „Verdammt lang her? Kolonialismus aus historischer und aktueller Perspektive am Beispiel Leipzigs“ führen wir in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Postkolonial des Vereins Engagierte Wissenschaft sowie dem Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig durch.

Das Projekt wird möglich gemacht durch die finanzielle Förderung der Stiftung „Erinnerung - Verantwortung - Zukunft“ und wird durchgeführt bis zum Sommer 2013.

 

Zur Website des Projekts geht es hier.